Hallo lieber Gast,
ich möchte mich und meine Manufaktur kurz vorstellen.
Ich heiße mit Vornamen Marcus, bin 54 Jahre jung und Inhaber von „Werkfuchs“. Ich habe mich auf Grund eines postviralen Syndroms nach einer SARS-CoV-2-Infektion von zu Hause aus selbstständig gemacht. Meine Arbeit kann ich heute selbst steuern und effektiv einteilen. Ich wende konsequentes „Pacing“ an, was ich auch jedem nach einem Burn Out empfehlen kann. So habe ich nach langem Leidensweg nach der Pandemie zu einem alten Wert zurück gefunden, der fast in Vergessenheit geraten ist:
„In der Ruhe liegt die Kraft!“.
Ich bin staatlich geprüfter Techniker und erfahrener Konstrukteur mit Lebenserfahrung und zugleich handwerklich versiert und zum Konstruktionsmechaniker ausgebildet.
„Handwerk hat goldenen Boden“.
So kenne ich es noch aus den 80´er und 90´er Jahren. Das traditionelle Handwerk wurde in den letzten Jahrzehnten an vielen Stellen durch industrielle Massenproduktion, Digitalisierung und Automation verdrängt und manche traditionellen Berufe sterben langsam aus, ohne das Wissen an nächste Generationen weiter zu geben. Das ist schade finde ich. Meine Recherchen zu Fertigungstechniken gehen in die Breite und Tiefe, befasse mich aber auch besonders mit der Geschichte des Handwerks.
Der Preisdruck in Baumärkten und Internetmärkten industrieller Massenprodukte ist heute hoch, oft auf Kosten der Qualität und ökologischer Gesichtspunkte. Der Profitgedanke (Profit vor Umwelt und Menschenrechte) dominiert oftmals das Geschäft, der Wettbewerbsdruck ist immens und man wird überflutet mit Werbung wie Newslettern im Postfach oder Werbebannern, die einem ins Auge springen wenn man sich im Internet mal nach dem Wetter erkundigen möchte. Ganz schön stressig finde ich …
Werbung bei Werkfuchs:
Bei mir gibt es keinen Newsletter oder Werbemails. Nach alter Schule zählt für mich als Inhaber von Werkfuchs die „Mundpropaganda“. Ich will keinen Mainstream und in hohen Stückzahlen verkaufen, wofür ich auch keine Kapazitäten habe, sondern die kleine Manufaktur mit hochwertigen Produkten von nebenan sein, die Ihnen von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern empfohlen wird. Unaufdringlich, so wie ich es auch gerne haben möchte und ich denke, dass ich bei vielen den Nerv der Zeit damit treffe.
Qualität:
Qualität ist meine Leidenschaft. Pragmatisch, stabil, schön anzusehen und eine hohe Standzeit. Das sind die Kriterien und Maßstäbe bei der Entwicklung meiner Produkte, die ich verinnerlicht habe. „Die Kraft der kleinen Schritte“ ist das Kernprinzip von Kaizen (改善). Ich lebe Kaizen (KVP) und die 5S-Methode in meinem Unternehmen, weil ich es gelernt und verstanden habe.
Ästhetik:
Ich grenze mich vom Kunsthandwerk ab. Als Konstrukteur zählen für mich Fakten, wie z.B. Funktionalität oder konstruktiver Holzschutz. Trotzdem soll das Produkt natürlich gut aussehen.
„Was gut aussieht, hält auch!“
(Nicht ganz so ernstzunehmender Mythos aus der Luftfahrtkonstruktion)
Funktionales Denken („Form follows function“) und Kreativität konkurrieren miteinander und erzeugen ein Spannungsfeld. Man sucht also nach der „eierlegenden Wollmilchsau“.
Mein Motto: Weniger ist manchmal mehr. Ich mache mir sehr viel Gedanken bei der Entwicklung meiner Produkte und wenn Funktion und Ästhetik nicht harmonieren, dann baue ich es neu.
